Klimmzug-/Boulderbrett

Veröffentlicht: 19. August 2011 in Bastelkram

Ich habe mir ein kleines Boulderbrett zu Hause über die Küchentür gebaut. Alles was es dafür brauchte sind eine 18mm Tischlerplatte in der passenden Größe, darin 27 Löcher im Dreiecksmuster für die Klettergriffe  und noch fünf Löcher für die Schrauben zur Befestigung an der Wand. In jedes Loch für die Griffe wurde von hinten eine 10mm Einschlagmutter geschlagen. Das Brett sollte etwas von der Wand abstehen, sonst bohren sich die Griffschrauben in die Wand. Deswegen hab ich oben noch eine 80mm starke Leiste ran gemacht, das gibt dann gleich nen kleinen Überhang. Für den Anfang hab ich mir vier Griffe gekauft und noch zwei Griffe aus der Holzleiste geschnitten. Das Brett selbst ist mit fünf 10mm Wiener Schrauben an der Wand befestigt. Sport frei!

Boulderbrett über der Küchentür im Flur

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Juwel Leuchtbalken – Umbau auf dimmbar

Veröffentlicht: 8. August 2011 in aquarium

Der Leuchtbalken meines etwa 2 Jahre alten Juwel Vision 260 Aquariums hat zwei 54 Watt T5 Leuchtstoffröhren. Der Stromverbrauch des gesamten Balkens liegt bei 115 Watt. Da ich für mein Tanganjikabecken so viel Licht gar nicht brauche wollte ich die Beleuchtungsstärke reduzieren um wenigstens etwas Strom zu sparen. Ein Austauschen gegen schwächere Röhren ist nicht drin, denn in dieser Länge gibt es nur Röhren mit 54 Watt. Also, einfach eine Röhre ausschalten! Leider lassen sich bei diesem modernen Leuchtbalken die Röhren nicht getrennt schalten! Ich erinnere mich, dass ein T8 Balken von vor etwa 15 Jahren immer zwei Schalter besaß, für jede Röhre einen. Einfach eine Röhre rausnehmen funktioniert auch nicht, dann bleibt die andere auch dunkel. Also, es brennen entweder beide Röhren volle Pulle oder oder es ist zappenduster. Das nenn ich moderne Lichtsteuerung.

Nach etwas suchen habe ich eine Lösung gefunden: man kann das elektronische Vorschaltgerät (EVG) austauschen, welches die Ansteuerung der Leuchtstoffröhren übernimmt. Leider sind die Juwel Balken dicht verschweißte Plastikdinger, man muß sie aufschneiden um an das EVG ran zu kommen. Im Netz habe ich vier mehr oder weniger gute Anleitungen gefunden wie man das bewerkstelligen kann: hier, hier, hier und hier.

Also wollte ich mir ein passendes dimmbares EVG bestellen, und da wird es schon kompliziert. Es kenne jetzt zwei bzw. drei verschiedene Möglichkeiten wie Leuchtstoffröhren mittels EVG gedimmt werden können. Die erste und älteste Methode ist „1 … 10 V“. Soweit ich das verstanden habe wird dabei zusätzlich zum Netzanschluss eine weitere Spannungsquelle an das EVG angeschlossen welche sich von 1-10 V regeln lässt. Durch diese Spannung lässt sich dann die Leuchtstärke der Leuchtstoffröhren einstellen. Die zweite Variante ist das „Digital Addressable Lighting Interface (DALI)„. Wie der Name schon sagt funktioniert das Ganze digital, man braucht also spezielle Steuergeräte dafür. Die dritte Variante nennt sich „Touch Dim“ und stammt von der Firma OSRAM. Touch Dim ist kein richtiger Standard sondern eine Zusatzfunktion die es jedoch nur bei den OSRAM DALI EVGs gibt. Hier reicht ein einfacher Taster (kein Schalter) zur Steuerung aus. Kurz drücken: an/aus; lang drücken: dimmen. Wie das in etwa funktioniert steht hier. Durch Zufall hatte ich mir genau ein solches Touch Dim fähiges EVG bestellt, nämlich ein  — OSRAM Quicktronic Intelligent QTi DALI DIM 2×28/54 — passen für zwei 54 Watt T5 Leuchtstoffröhren. Die gibt es zur Zeit öfters bei ebay.

Ich hab mich lange davor gescheut den Umbau anzufangen, denn wenn der Leuchtbalken einmal ein Loch hat ist er nicht mehr wasserdicht und solange sitzen die Fische im Dunklen. Alles in allem hat der Umbau dann auch drei Tage gedauert, aber nur weil ich immer nur abends Zeit hatte. Mit dieser Anleitung hier sollte das Ganze in ein paar Stunden erledigt sein (plus die Trockenzeit des Silikons um den Balken wieder dicht zu bekommen).

Zum Aufschneiden wollte ich eine Laubsäge verwenden, bin dann aber nach fünf Zentimetern auf einen Dremel mit einer Diamantscheibe umgestiegen, das geht wesentlich schneller und wenn man nicht zu sehr drückt hält sich auch das Schmelzen der Plastik in Grenzen.

Als erstes hab ich ein Loch in die Unterseite des Balkens geschnitten um zu sehen wo das alte EVG sitzt, ich lag natürlich weit daneben.

Der erste Schnitt am Leuchtbalken war weit daneben, das EVG sitzt ziemlich genau in der Mitte des Balkens.

Nach weiterer Schnippelei liegt dann das alte EVG frei. Wie man auf dem Bild sieht ist es an der unteren Seite des Leuchtbalkens festgeschraubt, das muss man beim Schneiden beachten.

Das alte EVG komplett freigelegt. Das EVG ist an der Unterseite des Leuchtbalkens verschraubt.

Damit ich die Verkabelung nicht verpeile hab ich mir die Position der Kabel am alten EVG markiert.

Markierung der Positionen der Kable am alten EVG.

Jetzt kann man die Kabel vom alten EVG trennen (durch gleichzeitiges Drehen und Ziehen) und das alte EVG entfernen. Das neue EVG ist ein ganzes Stück länger. Das sollte beim Auftrennen des Balkens beachten, damit man es später rein bekommt.

Altes nicht dimmbares (unten) versus das neue dimmbare EVG (oben).

Das neue EVG sollte wieder am Gehäuse des Leuchtbalkens verschraubt werden. Da ich beim Aufschneiden des Balkens leider zwei produziert habe war das eine kleine Friemelei. Ich hab die beiden Teile erst wieder mit Silikon verbunden und dass das neue EVG drauf geschraubt. Dazu musste ich etwas bohren um mit der zweiten Schraube halt zu bekommen. Am Ende war das dann zwar ein durchgängiges Loch im Gehäuse, wird aber am Ende mit Silikon wieder verschlossen. Die erste Schraube sitzt in einem Loch des alten EVG. Ich kann nur empfehlen, den Leuchtbalken bereits am Anfang großzügig aufzuschneiden. Das erleichtert das Ganze ungemein, besonders das Einziehen neuer Kabel. Und offen ist er dann sowieso, ob nun 20 cm oder 70 cm ist egal!!

Neues EVG verschraubt auf den Teilen des Gehäuses.

Nun muss die Verkabelung für das neue EVG gemacht werden. Einige Kabel können bleiben wo sie sind, andere müssen neu eingezogen werden. Als erstes hier mal die Anschlussbilder des alten und des neuen EVG im Vergleich:

Anschlussplan des neuen (oben) und des alten EVG.

Dadurch, dass das neue EVG wesentlich länger ist als das alte reicht die Kabellänge der alten Kabel an der einen Seite des Leuchtbalkens nicht aus. Außerdem hat das neue EVG sieben Anschlüsse für die Röhren, das alte nur sechs. Es müssen also einige neue Kabel eingezogen werden. Dazu werden die Einsätze in den Lampenhalterungen entfernt. Das ist etwas friemelig, geht aber mit Hilfe einer Zange und eines Schraubenziehers mit dem man die Plastiknasen beiseite drückt. Man muss nur aufpassen, dass man nichts abbricht. Besonders die Gewinde um die Röhren später wieder wasserdicht zu verschrauben brechen sehr leicht!

Entfernen der Fassungen der Leuchtstoffröhren.

Die neuen Kabel einziehen kann etwas schwierig sein. Ich habe einfach die alten Kabelenden mit den neuen verlötet und so die Kabel durchgezogen. Ansonsten kann man sie auch versuchen einfach reinzustecken und sie dann mit einem langen gebogenen Draht von innen zu ziehen. Die Kabel auf der rechten Seite des folgenden Bildes sind für die Anschlussstellen 24-27, sie können bleiben wie sie sind. Die linke Seite muss komplett neu verkabelt werden. Dazu habe ich Litze mit einem Querschnitt von 0.75 mm² verwendet. Die alten Kabel sind Drähte mit 0.8 mm² Querschnitt. Laut Anleitung des EVG kann man Drähte oder Litze verwenden mit Durchmessern von 05-1.5 mm². Ich würde aber nicht größer als 0.75 mm² empfehlen, da sich die verlöteten Enden bereits so schon nur recht schwierig in die Anschlüsse des EVG stecken lassen.

Neue Verkabelung der Lampenhalterungen.

Dann werden alle Kabelenden mit dem Lötkolben verzinnt und die Lampenfassungen wieder zurück in die Halterung gedrückt- Das geht sehr bescheiden und war glaub ich das schwierigste von allem, weil man gleichzeitig die Kabel reinstecken und die Fassungen reindrücken muss. Dabei quetscht man die Kabel auch ganz gut ein. Irgendwie ging es aber. Jetzt muss man noch ein Loch bohren für die Durchführung des Kabels für den Taster. Am besten eignet sich dafür die Stelle oben links im oberen Bild. Also gegenüber der Stelle wo das Netzkabel in den Leuchtbalken rein geht. Ich hab für den Taster ein zweiadriges Rundkabel verwendet, damit lässt sich die Kabeldurchführung einfach mit so einer Gummimuffe machen die ich hinterher noch mit ordentlich Silikon abgedichtet habe. Anschließen kann das neue EVG verkabelt werden. Es gibt insgesamt drei Stellen wo man eine Lüsterklemme einsetzen muss.  Einmal am Kabel für die Anschlussstelle 21 ( siehe Anschlussplan oben) und zwei weitere Lüsterklemmen brauch man um den Taster anzuschließen. Die Verkabelung des Tasters ist hier gezeigt.

Verkabelung des Tasters.

1 und 2 sind die Anschlüsse für das Netzkabel. DA sind die DALI Anschlüsse. An den blauen Punkten müssen jeweils Lüsterklemmen/Blockklemmen oder ähnliches eingesetzt werden. Der Taster wird einmal an 1 und zum zweiten an 7DA angeschlossen. Und dann gibt es noch eine Verbindung von 2 zu 6DA. Dafür braucht man wahrscheinlich nicht mal eine Lüsterklemme sondern kann gleich am EVG ein kurzes Stück Kabel als Verbindung einstecken. Vielleicht kann man die Kabel auch einfach miteinander verlöten, ich hab jedenfalls Lüsterklemmen genommen. Wenn alles fertig verkabelt ist sieht es dann so aus.

Neues EVG fertig verkabelt.

Jetzt hab ich testweise mal die Leuchtstoffröhren eingesetzt und siehe da, alles funktioniert! Nochmal alle Kabel auf festen Sitz prüfen und dann kann man den Leuchtbalken wieder zu machen. Das ist auch nochmal eine ganz schöne Eierei, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass ich alles ordentlich dicht bekommen habe. Da hab ich mir für ganz wenig Geld dünne Teichfolie im Baumarkt gekauft, habe ein passendes Stück zugeschnitten, den Leuchtbalken reichlich mit Silikon (Aquariensilikon bitte!!) eingeschmiert und die Teichfolie angepresst. Die Enden hab ich zusätzlich noch mit Silikon verschmiert, ebenso die Kabeldurchführung für den Taster.

Teichfolie, verklebt mit reichlich Silikon zum abdichten gegen Feuchtigkeit.

 

Kabeldurchführung für den Taster mit Silikon abgedichtet.

Jetzt kann ich den Leuchtbalken von volle Pulle, also etwa 115 Watt bis auf 12 Watt runterdimmen. Von 115 Watt bis runter auf 70 Watt merkt man fast keine Veränderung der Lichtstärke. Ich betreibe die Lampen jetzt meist bei 50-70 Watt. Abends, kurz bevor die Zeitschaltuhr alles ganz ausschaltet dimm ich bis auf 12 Watt runter. Ich hab jetzt auch die Reflektoren, welche ich früher entfernt hatte wieder rangemacht. Insgesamt hat mich das ganze etwa 30 Euro gekostet. 20 für das EVG und 10 für Kabel, Taster und Silikon.

Jetzt wäre es natürlich noch schön, wenn man das dimmen automatisch zeitlich steuern könnte. Das sollte sich mit einem Arduino, einem kleinen Elektronikboard locker machen lassen. Das wird aber eine andere Geschichte.

Ritzelabzieher für Rohloff Speedhub

Veröffentlicht: 7. August 2011 in fahrrad

Ein Ritzelabzieher für die Rohloff Speddhub kostet 25 €. Dafür dass man das Ding so selten braucht ist das ganz schön viel Geld. Man kann sich aber auch einen selber bauer (oder bauen lassen). Auf dieser Seite finden sich zwei Lösungen dafür. Unter anderem kann man dort auch eine technische Zeichnung und die passenden Dateien für die CNC-Fräse runterladen. Gesagt getan. Ich habe in der CNC-Werkstatt meines Vertrauens 5 € in die Kaffeekasse bezahlt und diesen wunderschönen Abzieher bekommen.

Ritzelabzieher Rohloff Speedhub

Bullit Cargo Bike Probefahrt

Veröffentlicht: 25. Juli 2011 in fahrrad

Ahh, ich durfte gerade ein Bullit Cargo Bike probefahren und zwar im Wetterfest, dem Laden von Im Nu, den Radkurieren in Dresden. Nach zwei Metern hat man sich daran gewöhnt, dass das Vorderrad woanders lenkt als der Lenker ist. Es ist eine reine Freude damit zu fahren. Das Rad hatte ne Alfine, etwas sehr kurz übersetzt, Scheibenbremsen und ne große Alukiste für den Transport von Dingen. Kostet leider ab etwa 2000 aufwärts, das Rahmenkit mit Gabel gibt es für 1300. Ich weiß noch nicht wie sich das Ding in der Heide macht, aber ich bin gewillt das rauszufinden.

AntiKlau – Sicherheitsschrauben fürs Rad

Veröffentlicht: 22. Juli 2011 in fahrrad

Hin und wieder kommt es vor, dass man sein sündhaft teures Rad mit einem sündhaft teuren Schloß angeschlossen hat und dann klauen einem die gewitzten 17jährigen statt des ganzen Rades nur Teile davon. Für die Laufräder, die Sattelstütze und die Gabel gibt es die ebenfalls sündhaft teuren Pitlocks oder Pinhead, aber den Titangepäckträger und die Carbon Scheibenbremsen kam man trotzdem locker mitnehmen. Einen Inbus hat der Gelegenheitsdieb immer auf Tasche! Richtig, es gibt auch Pitlocks für die Bremsen, aber das sieht furchtbar aus und wenn man für die Scheibenbremse einen Adapter verbaut brauch man schonmal wieder zwei davon, pro Bremse.

Also, Sicherheitsschrauben müssen her! Es gibt eine ganze Menge davon. An die meisten kommt man als Normalsterblicher aber nicht ran, was sicherlich nicht unerheblich zu deren Sicherheit beiträgt. Was ich mir jetzt bei Conrad gekauft habe sind Torx– und Inbusschrauben mit Pin in M5 und M6. Bei den Torx ist der Pin schön fett, sollte sich also nicht so leicht rausbrechen lassen, bei den Inbusschrauben bin ich mir da nicht so sicher.

Sicherheitsschrauben, Torx und Inbus mit Pin, M5 und M6

Leider gibt es die nur mit Rund- und nicht mit Zylinderkopf, sollte aber auch so gehen. Ein Problem sehe ich in der Festigkeit der Schrauben. Gerade für die Scheibenbremsenaufnahme werden normalerweise hochfeste Schrauben verbaut, ob die Sicherheitsschrauben da mithalten können werde ich sehen. Wenn es knack macht sag ich bescheid. Die passenden Bits sind bei Conrad nur im Set zu bekommen mit zahllosen anderen Sicherheitsbits die ich nie brauchen werde. Bei mir auf Arbeit gibt es eine große Werkstatt, dort habe ich mir jetzt einzelne Bits bestellen lassen. Ansonsten wird man sicherlich auch bei Würth oder Stahlgruber fündig. Wer es darauf anlegt, den werden auch diese Schrauben nicht davon abhalten sich neue coole Teile zu organisieren, aber es macht es etwas schwieriger.

Diffusor/Luftdüse/Venturidüse für Arme

Veröffentlicht: 20. Juli 2011 in aquarium

Einige Aquarienfilter besitzen an ihrem Filterauslauf eine so genannte Venturidüse, auch Diffusor genannt,  um das ausströmende Wasser mit Luft zu verwirbeln und so das Aquarienwasser mit Sauerstoff anzureichern. Ob man das haben möchte sei dahingestellt, denn gleichzeitig mit der Sauerstoffanreicherung wird auch CO2 ausgetrieben. In einem Malawibecken mag das in Ordnung sein, in einem dicht bepflanzten Südamerikabecken eher nicht. Die Planzen liefern im dem Fall genug Sauerstoff! Wenn man eine CO2 Anlage hat ist es sogar eher kontraproduktiv. Die meisten Autoren halten es insgesamt für unnötig, solange keine Sauerstoffprobleme im Aquarium auftreten. Eine leichte Bewegung der Wasseroberfläche durch einen zur Wasseroberfläche gerichteten Filterauslauf reicht völlig.

Wie auch immer, ich wollte es mal probieren und hab mir eine solche Düse gebastelt. Alles was man dafür braucht sind ein Stück Aquarienschlauch, ein Stück Luftschlauch und eine Schere.

In dem Wikipedia Eintrag steht ja drin wie eine solche Düse funktioniert. Man braucht ein Schlauchstück mit einer Verengung und einen zweiten Schlauch, der genau an der engsten Stelle in den ersten Schlauch hineinragt. Durch die höhere Strömungsgeschwindigkeit in der Verengung entsteht ein Unterdruck, welcher Luft durch das zweite Schlauchstück ansaugt,

Der Aquarienschlauch sollte vom Durchmesser her auf den Filterauslauf passen und etwa 10 cm lang sein. Davon wird ein etwa 1,5 cm langes Stück ab- und der Länge nach aufgeschnitten. Von diesem Stück wird so viel weggeschnitten, dass es zusammengedrückt genau in den großen Schlauch hineinpasst. In das verbleibenden längere Stück wird ein Loch gestochen, gebohrt, gefriemelt, wie auch immer, mit einem Durchmesser, so dass man den Luftschlauch gerade so hineinstopfen kann.

Das Ganze sieht dann in etwa so aus.

Großes Schlauchstück mit Loch, kleines Schlauchstück und der Luftschlauch

Jetzt wird das kleine Schlauchstück so in den großen Schlauch geschoben, dass es mittig unter dem Loch sitzt. Der Schlitz sollte dem Loch gegenüber sitzen. Wenn man die Schläuche etwas nass mach geht das reinschieben recht einfach. Das Loch wird noch so erweitert, dass es auch durch das innere Schlauchstück geht. Jetzt noch den Luftschlauch durchstecken und das wars.

Fertige Venturidüse

Da man hier peinlicherweise keine Videos posten kann bzw. dafür 60 Geld pro Jahr bezahlen muss, findet sich ein Video der Düse in Aktion hier: http://www.vimeo.com/26734963

Die Konstruktion lässt sich sicherlich noch verbessern. Je kleiner die Verengung ist, desto besser der Effekt. Man kann sich also noch andere Dinge einfallen lassen die man in den Schlauch stopft. Wer die Sprudelstärke einstellen will kann das Ende des Luftschlauches mit irgendetwas verstopfen. Am besten eignet sich so ein kleines Nadelventil welches man bei Membranpumpen findet um die Luftmenge einzustellen. Eine Maschinenschraube in der passenden Größe tut es aber auch.

Rania

Veröffentlicht: 20. Juli 2011 in Uncategorized

Sie heißt Rania, ein schöner Name! Herzlich willkommen hier und alles Gute.