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Da mein neues Becken eine Sonderanfertigung ist, musste und wollte ich mir die Abdeckung inklusive der Beleuchtung selber bauen. Nachdem ich den T5-Leuchtbalken meines Wohnzimmerbeckens erfolgreich auf dimmbar umgebaut hatte, wollte ich die Beleuchtung jetzt gleich mit LEDs realisieren. Dabei ist CoolTWILED zum Einsatz gekommen. Eine etwas arbeitsaufwendige Lösung, aber das Ergebnis ist unvergleichlich toll, in technischer Hinsicht und hinsichtlich der Beleuchtungsmöglichkeiten. Es scheint anfänglich recht preisintensiv zu sein, verglichen mit einer käuflichen Lösung auf diesem Niveau ist es aber OK, denk ich.

Der Rahmen

Den Rahmen hab ich aus Aluminium L-Profilen (10mmx20mm), 1mm Aluminiumblech, 3mm Kunststoffplatten (Guttagliss hobbycolor), einer Sprühdose Klarlack und einer ordentlichen Portion 2-Komponentenkleber gebaut, alles aus dem Baumarkt. Die L-Profile hab ich in der entsprechen Länge auf Gehrung gesägt, mit Wäscheklammern am Becken festgeklammert und auf Stoß verklebt (Frischhaltefolie schützt davor, dass es am Glas festklebt). Da der Stoß allein nicht stabil genug wäre hab ich dreieckige Stücken aus Alu Blech über die Ecken geklebt. Dann ist das ganze sehr stabil.  (Den Rahmen nicht zu knapp bemessen, denn meiner sitzt etwas sehr straff auf dem Glas.)  Von diesen Rahmen habe ich zwei Stück gebaut, einer soll auf dem Beckenrand aufsitzen, der andere mit vier Abstandshaltern über dem ersten. Nachdem die Rahmen fertig waren hat sich aber herausgestellt, dass der nötige Abstand so gering gewesen wäre, dass es am Ende besser ist die beiden Rahmen einfach direkt aufeinander zu kleben. Das war ein kleiner Planungsfehler, der aber kein Problem darstellt. Und ich wollte die Abdeckung so flach wie möglich halten. Diesen (Doppel)Rahmen hab ich dann mit mehreren Schichten Klarlack aus der Dose lackiert, da Aluminium bzw. dessen Oxide ein Fischgift darstellen (Hörensagen) welches in Form von Kondenswasser ins Becken tropfen könnte.

Aluminium L-Profile und Alubleche für den Rahmen.

Auf Gehrung gesägte Aluminium L-Profile.

Nachdem der Teil fertig war hab ich Streifen aus den Kunststoffplatten geschnitten (geht gut mit dem Cutter-Messer) und den Alurahmen damit beplankt (mit 2-Komponentenkleber). Die Streifen sind gerade hoch genug um die Wasserlinie zu verdecken und oben 3mm über dem Rahmen zu stehen, in meinem Fall 8cm. Die Ecken, an denen die Kunststoffplatten zusammenstoßen hab ich mit 10mmx10mm Alu-Winkelprofilen verkleidet (man bekommt das sonst nicht sauber genug hin). Später hab ich an der Rückseite noch einen Ausschnitt gesägt für die Kabel von Filter und Heizung. Damit ist der Rahmen fertig und kann auf das Becken gesetzt werden. Zwischendurch hab ich aus denselben Kunststoffplatten eine Kiesblende gebaut und die einfach mit Silikon ans Becken geklebt. Die Stöße sind wiederum unter Alu-Winkelprofilen versteckt.

Dopplrahmen mit Kunststoffplatten beplankt. Die Stöße sind mit Aluminium Winkelprofilen verkleidet.

Der Leuchtbalken

Der Bau des eigentlichen Leuchtbalkens war eine ziemlich längliche Geschichte und wie genau ich das mache ist mir auch erst während des Bauens klar geworden. Das Hauptproblem ist, dass die LEDs eine Menge Wärme produzieren (das war mir vorher gar nicht klar, ich dachte LEDs seien so sehr effizient, aber mindestens 80% der eingesetzten Energie gehen auch bei LEDs als Wärme weg). Ich habe jetzt insgesamt 100 Watt über dem Becken hängen und bei voller Leistung wird das ganz schön warm. Kühlkörper in der benötigten Länge (1,4m) gibt es nur selten und dann als Spezialanfertigung auf Bestellung. Also habe ich mir eine Aluminiumplatte bestellt (hier), 1,4 m lang, 8 cm breit und 8 mm dick. Das Risiko, dass ich dann mit Lüftern kühlen muss bin ich damit eingegangen, obwohl ich es sehr gern nur passiv gekühlt hätte. Das zweite Problem bestand darin die LEDs bzw. den ganzen Leuchtbalken so gut einzukapseln, dass kein Kondenswasser an die LEDs kommt, denn das würden die sicher nicht lange mitmachen. Ausserdem wieder das Problem mit Alu/Oxiden als Fischgift.

Ich hab mir also den CoolTWILED Platinenbausatz bestellt und 10 Stück der 10W Hochleistungs-LEDs gleich dazu, 6 weisse (2 ohne, 4 mit Linse) und 4 RGB. (Auf der Website tut sich einiges, es gibt mittlerweile eine größere Auswahl an LEDs.) Mit meiner Zusammenstellung bin ich auch nach wie vor sehr zufrieden. Als erstes muss der Platinenbausatz zusammengelötet werden, das stellt kein größeres Problem dar, wenn man schon mal einen Lötkolben in der Hand hatte und ist auf der Website auch gut beschrieben. Nach der Fertigstellung hab ich es dann gleich mal ausprobiert und war hocherfreut, dass alles funktionierte (es ist eine Freude, wenn das Display das erste mal blau leuchtet). Ach ja, man braucht natürlich noch ein passendes Netzteil, ich habe mir dieses 150W Netzteil bei Conrad gekauft (100W hätten auch gereicht).

Der erste Probelauf mit dem fertig gelöteten Bausatz, dem Netzteil und zwei testweise auf einem Kühlkörper befestigten weissen LEDs.

Dann hab ich mir den Alubalken geschnappt, geschaut wie ich die LEDs positioniere und die weissen und die RBGs verteile und habe alle nötigen Löcher (durch)gebohrt. Vier Löcher pro LED: zwei um die LED an sich festzuschrauben und zwei weitere um die Zuleitungen auf die Rückseite des Balkens zu führen. Da ich den Balken wiederum lackieren, den Wärmeübergang zwischen LED-Wärmeleitpaste-Alubalken aber nicht durch eine Lackschicht verschlechtern wollte, hab ich die Stellen abgeklebt und anschließend drei Lackschichten aufgesprüht.

Alubalken mit je vier Löchern pro LED (je zwei unter den Aufklebern). Die Kontaktstellen mit den Leuchtdioden sind abgeklebt und das ganze fertig zum lackieren.

Die LEDs werden mit ordentlicher Wärmeleitpaste und rostfreien Schrauben und Muttern fixiert (am besten alle +Pole auf die eine, alle -Pole auf die andere Seite). Vielleicht geht es auch mit Wärmeleitkleber oder Klebepads. Dann wird alles verkabelt und die Kabel werden an den LEDs verlötet. Ich hab Kabel mit 0.5mm² Querschnitt genommen. Das ist zwar überdimensioniert, es gab aber keine dünnere Silikonleitung.

Weisse, weisse mit Linse und RGB LEDs auf dem Alubalken mit Wärmeleitpaste verschraubt und fertig verlötet.

Die Platine hab ich mit vier 8mm hohen Abstandshaltern in die Mitte des Balkens geschraubt. Dann alles mit der Platine verbinden und das erste Mal feuern…juhu, funktioniert.

Das erste Mal buntes Licht. Die Idee mit den Petrischalen als Abdeckung für die LEDs hab ich später verworfen.

Jetzt jetzt musste ich den fertigen Alu-Leuchtbalken inklusive der LEDs noch irgendwie verkleiden und gegen die Feuchtigkeit schützen. Meine erste Idee, über jede LED jeweils eine Petrischale aus Glas zu kleben (siehe Bilder) hab ich verworfen. Das wäre zu frimellig, der Alubalken an sich läge immer noch frei und nach oben hin brauche ich ja auch eine Verkleidung um die Platine und die Lüfter zu verstecken. Also hab ich mir eine 3mm Plexiglasplatte besorgt und daraus einen Streifen geschnitten, der genau so breit ist wie der Alubalken, also 8cm. Die Seitenteile hab ich wiederum aus dem schwarzen Kunststoff geschnitten. Dann wurden auf jedes Seitenteil längs zwei Kunststoff-Winkelprofile (10mmx10mm) geklebt. Eines ganz unten um die Plexiglasplatte zu befestigen und eines etwa in halber Höhe um den Alubalken zu halten (diese waren geteilt, weil sie sonst mit den Schrauben welche die Platine halten kollidiert wären). Als Kunststoffkleber hab ich Tangit verwendet, der war noch da und stinkt extrem nach Lösungsmittel. Nachdem die Seitenteile trocken und die Plexiglasplatte eingeklebt war hab ich den Alubalken da rein geschoben und ihn mit Silikon an den mittleren Kunststoffprofilen „verklebt“. Dann noch Löcher für das Display, den USB Anschluss und das Kabel zum Netzgerät rein schneiden. Rechts und links an den Seiten wurden kleine Stücken angesetzt um das ganze komplett dicht zu bekommen. Zur Stabilisierung hab ich oben noch kleine Querverstrebungen eingeklebt.

Die Verkleidung für den Alubalken. Plexiglasplatte unten mit Kunststoff Winkelprofilen an den Seitenteilen aus schwarzem Kunststoff befestigt. Auf halber Höhe der Seitenteile ist je ein weiteres, geteiltes Winkelprofil verklebt.

Sicht von oben mit Platine, Verkabelung und Querverstrebungen.

Aus Sicht der Fische.

Als obere Abdeckung kommt wieder Plexiglas zum Einsatz (weil der schwarze Kunststoff alle war). Außerdem kann man so schön die Elektrik sehen. Rechts und links befinden sich Ausschnitte für die Lüfter (80mmx80mm) welche von unten an die Plexiglasplatte geschraubt sind und beim Aufsetzen der Abdeckung in dem Leuchtbalken verschwinden. Einer der Lüfter bläst rein, der andere wieder heraus, somit entsteht ein schöner Luftzug der auch an der Platine vorbei strömt. An die Plexiglasplatte kommen dann noch auf Gehrung gesägte 10mmx10mm Kunststoff-Winkelprofile, damit sind alle Kanten verdeckt und man kann die Abdeckung richtig draufstecken.

Die obere Plexiglasabdeckung des Leuchtbalkens. Auf diesem Bild fehlen noch die Winkelprofile an den Seiten und einige Schrauben an den Lüftern.

Die obere Plexiglasabdeckung des Leuchtbalkens. Auf diesem Bild fehlen noch die Winkelprofile an den Seiten und einige Schrauben an den Lüftern.

Leuchtbalken nach hinten geklappt.

Leuchtbalken nach hinten geklappt.

Nun fehlen nur noch die Abdeckplatten vor und hinter dem Leuchtbalken. Da der Kunststoff nicht sehr steif ist und ohne Auflage am Leuchtbalken einfach durchhängt (an der Vorder- und Hinterkante liegt er ja auf dem Rahmen auf), werden an den Leuchtbalken außen in der richtigen Höhe über die gesamte Länge noch einmal Kunststoff-Winkelprofile geklebt. Jaa, man hat das Gefühl die ganze Konstruktion besteht nur noch aus Winkelprofilen, es funktioniert aber sehr gut und der Meter Winkelprofil kostet 70 Cent! Noch ein Loch in die vordere Abdeckung und das wars. Mit der auf der CoolTWILED Seite verfügbaren Software lassen sich jetzt die verrücktesten Farbspielereien programmieren: Morgenrot, Abendrot, Mondlicht oder die tägliche Landung eines grünen UFOs. Es lassen sich Wolken simulieren und Gewitter (Häufigkeit, Dauer, Stärke), die Lüftergeschwindigkeiten einstellen und noch einige andere Dinge. Es gibt auch noch einen Temperatursensor für die Wassertemperatur. Den brauche ich aber nicht, ich verwende ein so genanntes Thermometer.

Tipps und was ich das nächste mal anders machen würde

Beim Hochklappen der vorderen Abdeckung lässt sich diese leider nicht fixieren und sie jedes mal zu entfernen ist nervig und nass. Wenn man drei kleine Magneten innen in die Leuchtbalkenverkleidung klebt und dasselbe nochmal innen an die vordere Abdeckung, dann halten diese Magneten die Abdeckung in Position wenn sie hochgeklappt ist. Das ist von außen nicht zu sehen und funktioniert gut.

Drei kleine NdFeB Magneten halten die vordere Abdeckung in Position.

Beim nächsten Mal würde ich den Rahmen auch aus Kunststoff-Profilen und nicht aus Alu bauen. Kunststoff ist leichter zu schneiden, Kunststoff mit Kunststoff klebt sich besser als Kunststoff mit Alu, man muss nix lackieren und steif genug wird das allemal.

Mein Alubalken von 1,4m Länge, 8cm Breite und 8mm Höhe hängt etwas durch. Beim nächsten mal nehme ich 10mm oder 12mm Stärke (nicht sicher ob das hilft). Dann wird es aber auch nochmal schwerer.

Da der Alubalken öfters nach hinten verschoben wird um im Becken zu hantieren hab ich kleine Kunststoffstreifen (geschnitten aus nem alten Plastikhefter) unten dran geklebt, damit nicht Alu auf Alu reibt und den Lack abkratzt.

Mein Netzkabel verläuft oberhalb der hinteren Abdeckung. Mich stört das nicht wirklich, aber es wäre sinnvoll es unterhalb, zusammen mit den Kabeln von Heizung und Filter zu verlegen.

Je flacher man die gesamte Konstruktion hinbekommt, desto cooler!

Und das wichtigste: Die Kühlleistung oder die Temperatur des Alubalkens. Brennen alle 10 LEDs volle Pulle wird es ohne Kühlung heiß bis sehr heiß und die LEDs dampfen vermutlich ab (bei komplett geschlossenem Leuchtbalken). Meine Fische wären dann aber auch alle blind. Wenn die weißen auf 60% und die RBG auf 10%-20% Leistung laufen, dann kann ich die Lüfter sogar ausschalten und das Alu wird nur handwarm!! Mir reichen die 60% weiß bei Weitem aus. Meine Lüfter sind im Moment eigentlich nur Schmuck und eine Vorkehrung für den Sommer, Ich bin mir aber fast sicher, dass bei moderater Leistung der Lüfter selbst die 100% aller LEDs kein Problem wären.

Kosten: zu hoch.
Nein, Moment! Die Beleuchtung geht gerade ganz sanft vom Abendrot zum Mondlicht über und jetzt zieht eine Wolke vor dem Mond vorbei. Es dunkelt leicht ab und kommt dann wieder. Die Fische leuchten wie Neon-Textmarker!
Kosten: angemessen.

Fragen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen.

Und hier noch einige Eindrücke der Farben.

Normale Beleuchtung tagsüber.

Rötlich.

Grünlich.

Grünlich.

Gelblich.

Gelblich.

Whoo, lila.

Whoo, lila.

Sehr blaues Mondlicht.

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Neues Aquarium

Veröffentlicht: 17. Januar 2012 in aquarium
Schlagwörter:

Ich habe mir ein neues Becken zugelegt mit den Abmessungen 1.4×0.45×0.6 m (LxBxH). Anfertigen lassen und abgeholt habe ich es bei JeKo-Aquaristik in Leuna in der Nähe von Leipzig. Tolle Qualität zu einem unschlagbar günstigen Preis. Es steht jetzt schon seit ein paar Wochen in der Küche auf einem selbst gebauten Unterschrank. Der Bau der Abdeckung und der Beleuchtung hat jedoch noch eine ganze Weile in Anspruch genommen. Den Bau der Abdeckung werde ich ein einem extra Eintrag noch genau beschreiben. Vielleicht sag ich später auch noch was zum Unterschrank. Bodengrund ist Sand. Gefiltert wird über einen mobilen Hamburger Mattenfilter mit Siporaxfüllung (auch selbst gebaut nach diesem Vorbild) und einem zusätzlichen Eheim Aquaball mit Diffusor.

In dem Becken schwimmen im Moment 4/7 Cyprichromis leptosoma „Mpulungu“, deren 7 Jungtiere und ein paar übrig gebliebene Guppies. Drei von den Cypris haben aber schon wieder das Maul voller Junge. Noch diese Woche bekomme ich von Isabi sechs Xenotilapia papilio sunflower „Isanga“.

Küchenbecken

Meine neues Becken in der Küche

Juwel Leuchtbalken – Umbau auf dimmbar

Veröffentlicht: 8. August 2011 in aquarium

Der Leuchtbalken meines etwa 2 Jahre alten Juwel Vision 260 Aquariums hat zwei 54 Watt T5 Leuchtstoffröhren. Der Stromverbrauch des gesamten Balkens liegt bei 115 Watt. Da ich für mein Tanganjikabecken so viel Licht gar nicht brauche wollte ich die Beleuchtungsstärke reduzieren um wenigstens etwas Strom zu sparen. Ein Austauschen gegen schwächere Röhren ist nicht drin, denn in dieser Länge gibt es nur Röhren mit 54 Watt. Also, einfach eine Röhre ausschalten! Leider lassen sich bei diesem modernen Leuchtbalken die Röhren nicht getrennt schalten! Ich erinnere mich, dass ein T8 Balken von vor etwa 15 Jahren immer zwei Schalter besaß, für jede Röhre einen. Einfach eine Röhre rausnehmen funktioniert auch nicht, dann bleibt die andere auch dunkel. Also, es brennen entweder beide Röhren volle Pulle oder oder es ist zappenduster. Das nenn ich moderne Lichtsteuerung.

Nach etwas suchen habe ich eine Lösung gefunden: man kann das elektronische Vorschaltgerät (EVG) austauschen, welches die Ansteuerung der Leuchtstoffröhren übernimmt. Leider sind die Juwel Balken dicht verschweißte Plastikdinger, man muß sie aufschneiden um an das EVG ran zu kommen. Im Netz habe ich vier mehr oder weniger gute Anleitungen gefunden wie man das bewerkstelligen kann: hier, hier, hier und hier.

Also wollte ich mir ein passendes dimmbares EVG bestellen, und da wird es schon kompliziert. Es kenne jetzt zwei bzw. drei verschiedene Möglichkeiten wie Leuchtstoffröhren mittels EVG gedimmt werden können. Die erste und älteste Methode ist „1 … 10 V“. Soweit ich das verstanden habe wird dabei zusätzlich zum Netzanschluss eine weitere Spannungsquelle an das EVG angeschlossen welche sich von 1-10 V regeln lässt. Durch diese Spannung lässt sich dann die Leuchtstärke der Leuchtstoffröhren einstellen. Die zweite Variante ist das „Digital Addressable Lighting Interface (DALI)„. Wie der Name schon sagt funktioniert das Ganze digital, man braucht also spezielle Steuergeräte dafür. Die dritte Variante nennt sich „Touch Dim“ und stammt von der Firma OSRAM. Touch Dim ist kein richtiger Standard sondern eine Zusatzfunktion die es jedoch nur bei den OSRAM DALI EVGs gibt. Hier reicht ein einfacher Taster (kein Schalter) zur Steuerung aus. Kurz drücken: an/aus; lang drücken: dimmen. Wie das in etwa funktioniert steht hier. Durch Zufall hatte ich mir genau ein solches Touch Dim fähiges EVG bestellt, nämlich ein  — OSRAM Quicktronic Intelligent QTi DALI DIM 2×28/54 — passen für zwei 54 Watt T5 Leuchtstoffröhren. Die gibt es zur Zeit öfters bei ebay.

Ich hab mich lange davor gescheut den Umbau anzufangen, denn wenn der Leuchtbalken einmal ein Loch hat ist er nicht mehr wasserdicht und solange sitzen die Fische im Dunklen. Alles in allem hat der Umbau dann auch drei Tage gedauert, aber nur weil ich immer nur abends Zeit hatte. Mit dieser Anleitung hier sollte das Ganze in ein paar Stunden erledigt sein (plus die Trockenzeit des Silikons um den Balken wieder dicht zu bekommen).

Zum Aufschneiden wollte ich eine Laubsäge verwenden, bin dann aber nach fünf Zentimetern auf einen Dremel mit einer Diamantscheibe umgestiegen, das geht wesentlich schneller und wenn man nicht zu sehr drückt hält sich auch das Schmelzen der Plastik in Grenzen.

Als erstes hab ich ein Loch in die Unterseite des Balkens geschnitten um zu sehen wo das alte EVG sitzt, ich lag natürlich weit daneben.

Der erste Schnitt am Leuchtbalken war weit daneben, das EVG sitzt ziemlich genau in der Mitte des Balkens.

Nach weiterer Schnippelei liegt dann das alte EVG frei. Wie man auf dem Bild sieht ist es an der unteren Seite des Leuchtbalkens festgeschraubt, das muss man beim Schneiden beachten.

Das alte EVG komplett freigelegt. Das EVG ist an der Unterseite des Leuchtbalkens verschraubt.

Damit ich die Verkabelung nicht verpeile hab ich mir die Position der Kabel am alten EVG markiert.

Markierung der Positionen der Kable am alten EVG.

Jetzt kann man die Kabel vom alten EVG trennen (durch gleichzeitiges Drehen und Ziehen) und das alte EVG entfernen. Das neue EVG ist ein ganzes Stück länger. Das sollte beim Auftrennen des Balkens beachten, damit man es später rein bekommt.

Altes nicht dimmbares (unten) versus das neue dimmbare EVG (oben).

Das neue EVG sollte wieder am Gehäuse des Leuchtbalkens verschraubt werden. Da ich beim Aufschneiden des Balkens leider zwei produziert habe war das eine kleine Friemelei. Ich hab die beiden Teile erst wieder mit Silikon verbunden und dass das neue EVG drauf geschraubt. Dazu musste ich etwas bohren um mit der zweiten Schraube halt zu bekommen. Am Ende war das dann zwar ein durchgängiges Loch im Gehäuse, wird aber am Ende mit Silikon wieder verschlossen. Die erste Schraube sitzt in einem Loch des alten EVG. Ich kann nur empfehlen, den Leuchtbalken bereits am Anfang großzügig aufzuschneiden. Das erleichtert das Ganze ungemein, besonders das Einziehen neuer Kabel. Und offen ist er dann sowieso, ob nun 20 cm oder 70 cm ist egal!!

Neues EVG verschraubt auf den Teilen des Gehäuses.

Nun muss die Verkabelung für das neue EVG gemacht werden. Einige Kabel können bleiben wo sie sind, andere müssen neu eingezogen werden. Als erstes hier mal die Anschlussbilder des alten und des neuen EVG im Vergleich:

Anschlussplan des neuen (oben) und des alten EVG.

Dadurch, dass das neue EVG wesentlich länger ist als das alte reicht die Kabellänge der alten Kabel an der einen Seite des Leuchtbalkens nicht aus. Außerdem hat das neue EVG sieben Anschlüsse für die Röhren, das alte nur sechs. Es müssen also einige neue Kabel eingezogen werden. Dazu werden die Einsätze in den Lampenhalterungen entfernt. Das ist etwas friemelig, geht aber mit Hilfe einer Zange und eines Schraubenziehers mit dem man die Plastiknasen beiseite drückt. Man muss nur aufpassen, dass man nichts abbricht. Besonders die Gewinde um die Röhren später wieder wasserdicht zu verschrauben brechen sehr leicht!

Entfernen der Fassungen der Leuchtstoffröhren.

Die neuen Kabel einziehen kann etwas schwierig sein. Ich habe einfach die alten Kabelenden mit den neuen verlötet und so die Kabel durchgezogen. Ansonsten kann man sie auch versuchen einfach reinzustecken und sie dann mit einem langen gebogenen Draht von innen zu ziehen. Die Kabel auf der rechten Seite des folgenden Bildes sind für die Anschlussstellen 24-27, sie können bleiben wie sie sind. Die linke Seite muss komplett neu verkabelt werden. Dazu habe ich Litze mit einem Querschnitt von 0.75 mm² verwendet. Die alten Kabel sind Drähte mit 0.8 mm² Querschnitt. Laut Anleitung des EVG kann man Drähte oder Litze verwenden mit Durchmessern von 05-1.5 mm². Ich würde aber nicht größer als 0.75 mm² empfehlen, da sich die verlöteten Enden bereits so schon nur recht schwierig in die Anschlüsse des EVG stecken lassen.

Neue Verkabelung der Lampenhalterungen.

Dann werden alle Kabelenden mit dem Lötkolben verzinnt und die Lampenfassungen wieder zurück in die Halterung gedrückt- Das geht sehr bescheiden und war glaub ich das schwierigste von allem, weil man gleichzeitig die Kabel reinstecken und die Fassungen reindrücken muss. Dabei quetscht man die Kabel auch ganz gut ein. Irgendwie ging es aber. Jetzt muss man noch ein Loch bohren für die Durchführung des Kabels für den Taster. Am besten eignet sich dafür die Stelle oben links im oberen Bild. Also gegenüber der Stelle wo das Netzkabel in den Leuchtbalken rein geht. Ich hab für den Taster ein zweiadriges Rundkabel verwendet, damit lässt sich die Kabeldurchführung einfach mit so einer Gummimuffe machen die ich hinterher noch mit ordentlich Silikon abgedichtet habe. Anschließen kann das neue EVG verkabelt werden. Es gibt insgesamt drei Stellen wo man eine Lüsterklemme einsetzen muss.  Einmal am Kabel für die Anschlussstelle 21 ( siehe Anschlussplan oben) und zwei weitere Lüsterklemmen brauch man um den Taster anzuschließen. Die Verkabelung des Tasters ist hier gezeigt.

Verkabelung des Tasters.

1 und 2 sind die Anschlüsse für das Netzkabel. DA sind die DALI Anschlüsse. An den blauen Punkten müssen jeweils Lüsterklemmen/Blockklemmen oder ähnliches eingesetzt werden. Der Taster wird einmal an 1 und zum zweiten an 7DA angeschlossen. Und dann gibt es noch eine Verbindung von 2 zu 6DA. Dafür braucht man wahrscheinlich nicht mal eine Lüsterklemme sondern kann gleich am EVG ein kurzes Stück Kabel als Verbindung einstecken. Vielleicht kann man die Kabel auch einfach miteinander verlöten, ich hab jedenfalls Lüsterklemmen genommen. Wenn alles fertig verkabelt ist sieht es dann so aus.

Neues EVG fertig verkabelt.

Jetzt hab ich testweise mal die Leuchtstoffröhren eingesetzt und siehe da, alles funktioniert! Nochmal alle Kabel auf festen Sitz prüfen und dann kann man den Leuchtbalken wieder zu machen. Das ist auch nochmal eine ganz schöne Eierei, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass ich alles ordentlich dicht bekommen habe. Da hab ich mir für ganz wenig Geld dünne Teichfolie im Baumarkt gekauft, habe ein passendes Stück zugeschnitten, den Leuchtbalken reichlich mit Silikon (Aquariensilikon bitte!!) eingeschmiert und die Teichfolie angepresst. Die Enden hab ich zusätzlich noch mit Silikon verschmiert, ebenso die Kabeldurchführung für den Taster.

Teichfolie, verklebt mit reichlich Silikon zum abdichten gegen Feuchtigkeit.

 

Kabeldurchführung für den Taster mit Silikon abgedichtet.

Jetzt kann ich den Leuchtbalken von volle Pulle, also etwa 115 Watt bis auf 12 Watt runterdimmen. Von 115 Watt bis runter auf 70 Watt merkt man fast keine Veränderung der Lichtstärke. Ich betreibe die Lampen jetzt meist bei 50-70 Watt. Abends, kurz bevor die Zeitschaltuhr alles ganz ausschaltet dimm ich bis auf 12 Watt runter. Ich hab jetzt auch die Reflektoren, welche ich früher entfernt hatte wieder rangemacht. Insgesamt hat mich das ganze etwa 30 Euro gekostet. 20 für das EVG und 10 für Kabel, Taster und Silikon.

Jetzt wäre es natürlich noch schön, wenn man das dimmen automatisch zeitlich steuern könnte. Das sollte sich mit einem Arduino, einem kleinen Elektronikboard locker machen lassen. Das wird aber eine andere Geschichte.

Diffusor/Luftdüse/Venturidüse für Arme

Veröffentlicht: 20. Juli 2011 in aquarium

Einige Aquarienfilter besitzen an ihrem Filterauslauf eine so genannte Venturidüse, auch Diffusor genannt,  um das ausströmende Wasser mit Luft zu verwirbeln und so das Aquarienwasser mit Sauerstoff anzureichern. Ob man das haben möchte sei dahingestellt, denn gleichzeitig mit der Sauerstoffanreicherung wird auch CO2 ausgetrieben. In einem Malawibecken mag das in Ordnung sein, in einem dicht bepflanzten Südamerikabecken eher nicht. Die Planzen liefern im dem Fall genug Sauerstoff! Wenn man eine CO2 Anlage hat ist es sogar eher kontraproduktiv. Die meisten Autoren halten es insgesamt für unnötig, solange keine Sauerstoffprobleme im Aquarium auftreten. Eine leichte Bewegung der Wasseroberfläche durch einen zur Wasseroberfläche gerichteten Filterauslauf reicht völlig.

Wie auch immer, ich wollte es mal probieren und hab mir eine solche Düse gebastelt. Alles was man dafür braucht sind ein Stück Aquarienschlauch, ein Stück Luftschlauch und eine Schere.

In dem Wikipedia Eintrag steht ja drin wie eine solche Düse funktioniert. Man braucht ein Schlauchstück mit einer Verengung und einen zweiten Schlauch, der genau an der engsten Stelle in den ersten Schlauch hineinragt. Durch die höhere Strömungsgeschwindigkeit in der Verengung entsteht ein Unterdruck, welcher Luft durch das zweite Schlauchstück ansaugt,

Der Aquarienschlauch sollte vom Durchmesser her auf den Filterauslauf passen und etwa 10 cm lang sein. Davon wird ein etwa 1,5 cm langes Stück ab- und der Länge nach aufgeschnitten. Von diesem Stück wird so viel weggeschnitten, dass es zusammengedrückt genau in den großen Schlauch hineinpasst. In das verbleibenden längere Stück wird ein Loch gestochen, gebohrt, gefriemelt, wie auch immer, mit einem Durchmesser, so dass man den Luftschlauch gerade so hineinstopfen kann.

Das Ganze sieht dann in etwa so aus.

Großes Schlauchstück mit Loch, kleines Schlauchstück und der Luftschlauch

Jetzt wird das kleine Schlauchstück so in den großen Schlauch geschoben, dass es mittig unter dem Loch sitzt. Der Schlitz sollte dem Loch gegenüber sitzen. Wenn man die Schläuche etwas nass mach geht das reinschieben recht einfach. Das Loch wird noch so erweitert, dass es auch durch das innere Schlauchstück geht. Jetzt noch den Luftschlauch durchstecken und das wars.

Fertige Venturidüse

Da man hier peinlicherweise keine Videos posten kann bzw. dafür 60 Geld pro Jahr bezahlen muss, findet sich ein Video der Düse in Aktion hier: http://www.vimeo.com/26734963

Die Konstruktion lässt sich sicherlich noch verbessern. Je kleiner die Verengung ist, desto besser der Effekt. Man kann sich also noch andere Dinge einfallen lassen die man in den Schlauch stopft. Wer die Sprudelstärke einstellen will kann das Ende des Luftschlauches mit irgendetwas verstopfen. Am besten eignet sich so ein kleines Nadelventil welches man bei Membranpumpen findet um die Luftmenge einzustellen. Eine Maschinenschraube in der passenden Größe tut es aber auch.

Aquarienkühlung im Sommer

Veröffentlicht: 18. Juli 2011 in aquarium

Bei mir in der Wohnung kann es im Sommer schon mal 30 Grad warm werden,  im Wohnzimmer.  Und das lässt dann auch das Aquarium nicht kalt.  Im ersten Sommer wurde ich davon etwas überrascht und habe dann die Abdeckung offen gelassen und mit Eiswürfeln gekühlt. Das ist aber auf die Dauer nicht praktikabel und die Cyprichromise neigen auch manchmal zum Springen. Deswegen habe ich mir in diesem Sommer eine kleine Klimaanlage gebaut die prächtig funktioniert und extrem billig war.  In der vorderen Abdeckung meines Juwel Vision 260 befindet sich eine Öffnung für den Futterautomaten.  Also hab ich mir einfach zwei alte PC Lüfter (8 cm) besorgt, die mit Klebeband verbunden und ein altes Netzteil (9V) drangelötet. Wenn es jetzt wieder mal zu warm wird schalt ich die Lüfter ein und die ziehen genug feuchte Luft raus um meine 260 l innerhalb von einer Stunde um etwa ein Grad runter zu kühlen.  Wenn ich sie den ganzen Tag laufen lasse springt sogar die Heizung wieder an. Man sollte dann natürlich ordentlich den Raum lüften, damit die feuchte Luft abzieht und ab und zu den Wasserstand kontrollieren. Ich noch eine Zeitschaltuhr dazwischen gehängt, da muss ich mich nicht darum kümmern.

Die beiden Lüfter sitzen über der Öffnung für den Futterautomaten. Ich hätte die Lüfter auch noch etwas kleiner wählen können, aber je kleiner desto lauter.

Praktische Lösung für Efeutute im Aquarium

Veröffentlicht: 16. Juli 2011 in aquarium

Viele haben sicher schon öfters von Efeutute gelesen und deren Eigenschaften zur Verbesserung der Wasserqualität. Efeutute entzieht dem Aquarienwasser Phosphate und Nitrate und beugt so der Algenbildung vor.  Da ich reichlich Algen im Becken hatte war ich nicht abgeneigt das mal zu probieren. Das Problem war nur, die Pflanzen so ins Becken zu bringen, dass ich die Abdeckung meines „Fertigaquariums“ (Juwel Vision 260) noch sinnvoll nutzen kann und, dass ich die Pflanzen zum Wasserwechsel oder zum Arbeiten im Aquarium einfach entfernen kann. Da ich die hintere Abdeckung noch schließen können möchte müssen da Löcher rein. Die Pflanzen dann einfach durchstecken geht nicht. Erstens kann ich sie dann nach einer Weile nicht mehr entfernen, wenn die Wurzeln zu dick geworden sind. Und zweitens beträgt der Abstand von der Abdeckung bis zur Wasserlinie knapp 8 cm, die müssen irgendwie überbrückt werden.

Meine Lösung sieht man unten auf den Bilder. Ich habe mir einen großen Plastik Colabecher aus der Mensa geliehen und unten viele Löcher reingebohrt, damit das Wasser hinein läuft wenn man ihn ins Wasser setzt. Den hab ich mit Blähton gefühlt und die Efeutute darin eingepflanzt. Dann hab ich zwei große Löcher, etwa 9 cm im Durchmesser, in die Abdeckung geschnitten und den Colabecher in das eine Loch rein gesetzt. Noch besser funktioniert es wenn man sich im Baumarkt eine Grabvase aus Plastik besorgt. Die ist noch etwas länger als der Colabecher und hat die passende grüne Farbe. Mit dem Dremel hab ich mehrere Längsschlitze reingesägt, damit der Blähton schön vom Wasser durchspült wird. Beide Gefäße funktionieren super, meine Algen sind weg und die ersten Efeutute Wurzeln schlängeln sich durch die Löcher ins Aquarium. Und zum sauber machen und Wasser wechseln nehm ich die Dinger einfach raus und stell sie in einen Eimer, eine Sache von 20 Sekunden.

Colabecher mit Löchern.

Colabecher mit kleinen Löchern neben großem Loch.

Grabvase mit Längsschlitzen.

Die Grabvase wird erst ganz oben breiter und hängt so schön tief in ihrem Loch.

So sieht es dann im Aquarium aus, geht doch!

...und so von oben.

Schon wieder Nachwuchs

Veröffentlicht: 14. Juli 2011 in aquarium

Genau zur BRN (06/2011) habe ich schon wieder Nachwuchs bekommen, 18 kleine Cyprichromis Leptosoma „Blue flash“. Die schwimmen jetzt in einem 80 l Becken in der Küche, nur mit Sand, etwas Lochgestein und wenigen Pflanzen. Drei Guppys schwimmen noch mit in diesem Becken. Schwer zu fotografieren die schnellen Fischis…

Cyprichromis Leptosoma "Blue Neon"

Cyprichromis Leptosoma "Blue flash" Nachwuchs, etwa einen Monat alt.

Die Elterntiere im großen Becken sehen so aus. Die mit den gelben Flossen sind die Männchen, die Weibchen sind schlichter. Die ganz gelben sind Neolamprologus leleupi, die gestreiften mit dem merkwürdigen Maul sind Altolamprologus calvus.

Cyprichromis Leptosoma "Blue neon"

Cyprichromis Leptosoma "Blue flash"

Nachtrag: Gestern habe ich in Erfahrung gebracht wie meine Cyprichromis eigentlich wirklich heissen: „Cyprichromis leptosoma Chituta Neon Head“, da die Tiere in der Nähe von Chituta gefangen werden.