Bullitt blog

Veröffentlicht: 17. Juli 2012 in fahrrad

Da mein Bullitt Lastenfahrrad diese Woche hoffentlich fertig wird habe ich im Vorfeld ordentlich viel rumgegoogelt bezüglich der technische Details. Leider gibt es dazu noch nicht viel zu finden im großen weiten Internet. Mir fehlt ein Ort, wo man Technikkram und gesammelte Bullitt-Basteleien, z.B. von selbstgebauten Honeycomb Boards, von Boxen/Kisten oder von Kindersitzen findet. Deswegen habe ich selbst damit angefangen:

www.bullitt.hortev.de

Wer möchte darf gern kommentieren oder was zum Inhalt beitragen.

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Bullitt Cargo Bike: Klappe, die Zweite!

Veröffentlicht: 7. Juli 2012 in Bastelkram, fahrrad

Knapp ein Jahr nachdem ich das erste mal ein Bullitt Cargo Bike von Larry vs. Harry aus Kopenhagen probefahren durfte, war es kürzlich wieder soweit. Ende Juni 2012 sind wir zu zweit übers Wochenede den Elberadweg entlang nach Wehlen/Rathen gefahren zum Zelten im Wald. Das sind zwar nur etwa 30 km einfache Strecke, aber das reicht um das Bullitt im beladenen Zustand kennen zu lernen. Das Rad war exakt dasselbe wie beim letzten mal, ein Bullitt red mit der 8-Gang Alfine und einer großen Alukiste als Aufbau, geliehen im Laden der Dresdner Radkuriere.

Ich bin wieder genauso begeistert wie vor einem Jahr schon, So doll, dass ich mir gestern ein eigenes Bullitt, genau genommen ein Framekit bestellt habe.

Zum campen hab ich die Alukiste voll gepackt mit Zelt, Schlafsäcken, Isomatten, Kletterzeug, Klamotten und Fressen.
Es hat nicht alles rein gepasst , darum hab ich eine Isomatte und etwas Kleinkram mit so Gummispannern oben drauf geschnallt, das ging gut!

Das fahren mit Beladung war ein Vergnügen, wenn man einmal fährt, dann merkt man das Gewicht gar nicht und das Rad bleibt sehr stabil. Selbst das Anfahren oder Abbremsen macht keinerlei Problem (im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad mit schweren Front- und Gepäcktaschen). Und das beste ist der Ständer! Kein elendes anlehnen an irgendwelche Hauswände mehr. Wenn das Ding einmal steht kann man ein Picknick darauf veranstalten. Und es fühlt sich schnell an!

An zwei Dinge musste ich mich erst gewöhnen. Zum einen ist das Innenlager so schmal bzw. sind die Kettenstreben so weit außen, dass ich anfangs immer mit den Fersen an die Kettenstreben gestoßen bin. Das mag man auf O-Beine schieben, aber mehr Enge im Innenlagerbereich ist kaum möglich. Zum anderen ist der Lenkeinschlag im Vergleich zum gefahrenen Kurvenradius sehr gewöhnungsbedürftigt. Ein normales Fahrrad lässt sich schon bei größer 45° kaum noch stabil fahren, beim Bullitt schafft man Lenkwinkel nahe an 90° und fährt immer noch im Kreis.  Man hat also die ganze Zeit ein gefühltes untersteuern durch die Untersetzung des Einschlag des Vorderrades im Verhältnis zum Lenkeinschlag. Daran gewöhnt man sich aber und es fällt nur noch bei sehr kleinen Kurvenradien auf. Ansonsten bin ich restlos begeistert!!

In mein eigenes Bullitt soll die Rohloff Speedhub aus meinem aktuellen MTB eingebaut werden. Das hat einige Probleme mit sich gebracht. Es gibt die Bullitt Rahmen mit zwei verschiedenen Ausfallenden: die normalen Kettenschaltungsausfallenden wie bei fast jedem MTB und für die Nabenschaltung Alfine gibt es nach vorn und leicht nach unten geöffnete „horizontale“ Ausfallenden (etwa so). Die Rohloff Speedhub ist auch eine Nabenschaltung, also sollte die Version mit den horizontalen Ausfallenden passen, da spannt man die Kette durch verschieben des Rades im Ausfallende und spart sich den Kettenspanner. Leider funktioniert das so nicht! Nach einem Telefonat mit Rohloff hat sich herausgestellt, dass die Kräfte an der Achse so stark sind, dass weder die Klemmkraft eines Schnellspanners, noch die Muttern einer TS-Achse ausreichen um das Rad sicher im Ausfallende festzuhalten. Bei kräftigem Reintreten im richtigen Gang würde sich das Hinterrad also verschieben. Außerdem wird durch die Drehmomentabstützung mit dem Speedbone das Rad eh in seiner Position fixiert und wäre nicht mehr verschiebbar. Deswegen hab ich mich für einen Rahmen mit Kettenschaltungsausfallenden entschieden und muss nun für den Rest meines Lebens die Schande eines Kettenspanners erleiden. (Im Moment fahre ich ein Exzenterinnenlager.)

Nun muss ich mir überlegen wie ich diese Bodenplatte (das Honeycomb Board) selber baue. Das Ding ist absurd teuer, weswegen ich sie mir nicht gekauft habe. Für eine passende Kiste gibt es vom Hersteller selbst die Abmessungen.

Über den weiteren Fortgang der Sache werde ich berichten… und zwar hauptsächlich unter bullitt.hortev.de

Ich bin normalerweise kein Freund von Werbung, aber heute muss ich kurz werben. Ich mag Radios, auch wenn die Senderauswahl wo ich wohne nicht berauschen ist. Ein Radio steht im Wohnzimmer, eines in der Küche und eines im Bad und um dieses soll es gehen. Wenn man sich ein Badradio zulegen möchte ist die Auswahl an sinnvollen Geräten nicht wirklich groß und die meisten haben einen Empfang der unter aller Sau ist. Sender mit schwacher Sendeleistung lassen sich in einem so abgeschlossenen Raum wie einem Bad ohne Fenster so gut wie gar nicht empfangen.

Nachdem ich mehrere Radios ausprobiert und alle nach einer Weile wieder reklamiert habe, bin ich beim Sangean H201 hängen geblieben. Ein teurer, großer, schwerer und erhältnismässig weißer Kasten. Beim Kauf gibt es kein Netzteil dazu, was bei einem Badradio zwar sinnvoll erscheint, einem aber Angst vor hohen Batteriekosten einjagt. Ich habe das Ding jetzt seit knapp zwei Jahren und die Batterieanzeige steht immer noch auf „voll“. Mit dem ersten Satz Batterien! Keine Ahnung wie das funktioniert, aber das Gerät scheint keinen Strom zu verbrauchen. Es war auch schon mit zum Zelten ohne erkennbaren Stromverbrauch. Wissenschaftlich totaler Blödsinn, aber empirisch klar nachgewiesen. Beim Duschen wird es komplett nass, was ihm nichts ausmacht. Der Empfang ist super, der Klang reicht mir völlig, die Lautstärke auch. Es hat einen, mit einer absurden Mechanik funktionierenden Griff/Haken, der aber seinen Zweck erfüllt und eine dünne, kunststoffummantelte Draht(litze)antenne. Es könnte ein paar mehr als nur fünf Senderspeicherknöpfe haben und die eingebaute Taschenlampe und die Notfall-Sirene (?keine Ahnung was das soll?) haben für mich keinen Nutzen.

Es sogar eine Uhr, ich dreh durch.

Es sogar eine Uhr, ich dreh durch.

Wer in Feuchträumen oft Radio hört und guten Empfang braucht kommt um dieses Gerät nicht herum … denk ich. Batterien sind wie gesagt überhaupt kein Thema. Würde meines jetzt kaputt gehen würde ich es mir wieder kaufen. Sollte Sangean eine Version mit DAB+ bauen, dann kauf ich die auch so.

Da mein neues Becken eine Sonderanfertigung ist, musste und wollte ich mir die Abdeckung inklusive der Beleuchtung selber bauen. Nachdem ich den T5-Leuchtbalken meines Wohnzimmerbeckens erfolgreich auf dimmbar umgebaut hatte, wollte ich die Beleuchtung jetzt gleich mit LEDs realisieren. Dabei ist CoolTWILED zum Einsatz gekommen. Eine etwas arbeitsaufwendige Lösung, aber das Ergebnis ist unvergleichlich toll, in technischer Hinsicht und hinsichtlich der Beleuchtungsmöglichkeiten. Es scheint anfänglich recht preisintensiv zu sein, verglichen mit einer käuflichen Lösung auf diesem Niveau ist es aber OK, denk ich.

Der Rahmen

Den Rahmen hab ich aus Aluminium L-Profilen (10mmx20mm), 1mm Aluminiumblech, 3mm Kunststoffplatten (Guttagliss hobbycolor), einer Sprühdose Klarlack und einer ordentlichen Portion 2-Komponentenkleber gebaut, alles aus dem Baumarkt. Die L-Profile hab ich in der entsprechen Länge auf Gehrung gesägt, mit Wäscheklammern am Becken festgeklammert und auf Stoß verklebt (Frischhaltefolie schützt davor, dass es am Glas festklebt). Da der Stoß allein nicht stabil genug wäre hab ich dreieckige Stücken aus Alu Blech über die Ecken geklebt. Dann ist das ganze sehr stabil.  (Den Rahmen nicht zu knapp bemessen, denn meiner sitzt etwas sehr straff auf dem Glas.)  Von diesen Rahmen habe ich zwei Stück gebaut, einer soll auf dem Beckenrand aufsitzen, der andere mit vier Abstandshaltern über dem ersten. Nachdem die Rahmen fertig waren hat sich aber herausgestellt, dass der nötige Abstand so gering gewesen wäre, dass es am Ende besser ist die beiden Rahmen einfach direkt aufeinander zu kleben. Das war ein kleiner Planungsfehler, der aber kein Problem darstellt. Und ich wollte die Abdeckung so flach wie möglich halten. Diesen (Doppel)Rahmen hab ich dann mit mehreren Schichten Klarlack aus der Dose lackiert, da Aluminium bzw. dessen Oxide ein Fischgift darstellen (Hörensagen) welches in Form von Kondenswasser ins Becken tropfen könnte.

Aluminium L-Profile und Alubleche für den Rahmen.

Auf Gehrung gesägte Aluminium L-Profile.

Nachdem der Teil fertig war hab ich Streifen aus den Kunststoffplatten geschnitten (geht gut mit dem Cutter-Messer) und den Alurahmen damit beplankt (mit 2-Komponentenkleber). Die Streifen sind gerade hoch genug um die Wasserlinie zu verdecken und oben 3mm über dem Rahmen zu stehen, in meinem Fall 8cm. Die Ecken, an denen die Kunststoffplatten zusammenstoßen hab ich mit 10mmx10mm Alu-Winkelprofilen verkleidet (man bekommt das sonst nicht sauber genug hin). Später hab ich an der Rückseite noch einen Ausschnitt gesägt für die Kabel von Filter und Heizung. Damit ist der Rahmen fertig und kann auf das Becken gesetzt werden. Zwischendurch hab ich aus denselben Kunststoffplatten eine Kiesblende gebaut und die einfach mit Silikon ans Becken geklebt. Die Stöße sind wiederum unter Alu-Winkelprofilen versteckt.

Dopplrahmen mit Kunststoffplatten beplankt. Die Stöße sind mit Aluminium Winkelprofilen verkleidet.

Der Leuchtbalken

Der Bau des eigentlichen Leuchtbalkens war eine ziemlich längliche Geschichte und wie genau ich das mache ist mir auch erst während des Bauens klar geworden. Das Hauptproblem ist, dass die LEDs eine Menge Wärme produzieren (das war mir vorher gar nicht klar, ich dachte LEDs seien so sehr effizient, aber mindestens 80% der eingesetzten Energie gehen auch bei LEDs als Wärme weg). Ich habe jetzt insgesamt 100 Watt über dem Becken hängen und bei voller Leistung wird das ganz schön warm. Kühlkörper in der benötigten Länge (1,4m) gibt es nur selten und dann als Spezialanfertigung auf Bestellung. Also habe ich mir eine Aluminiumplatte bestellt (hier), 1,4 m lang, 8 cm breit und 8 mm dick. Das Risiko, dass ich dann mit Lüftern kühlen muss bin ich damit eingegangen, obwohl ich es sehr gern nur passiv gekühlt hätte. Das zweite Problem bestand darin die LEDs bzw. den ganzen Leuchtbalken so gut einzukapseln, dass kein Kondenswasser an die LEDs kommt, denn das würden die sicher nicht lange mitmachen. Ausserdem wieder das Problem mit Alu/Oxiden als Fischgift.

Ich hab mir also den CoolTWILED Platinenbausatz bestellt und 10 Stück der 10W Hochleistungs-LEDs gleich dazu, 6 weisse (2 ohne, 4 mit Linse) und 4 RGB. (Auf der Website tut sich einiges, es gibt mittlerweile eine größere Auswahl an LEDs.) Mit meiner Zusammenstellung bin ich auch nach wie vor sehr zufrieden. Als erstes muss der Platinenbausatz zusammengelötet werden, das stellt kein größeres Problem dar, wenn man schon mal einen Lötkolben in der Hand hatte und ist auf der Website auch gut beschrieben. Nach der Fertigstellung hab ich es dann gleich mal ausprobiert und war hocherfreut, dass alles funktionierte (es ist eine Freude, wenn das Display das erste mal blau leuchtet). Ach ja, man braucht natürlich noch ein passendes Netzteil, ich habe mir dieses 150W Netzteil bei Conrad gekauft (100W hätten auch gereicht).

Der erste Probelauf mit dem fertig gelöteten Bausatz, dem Netzteil und zwei testweise auf einem Kühlkörper befestigten weissen LEDs.

Dann hab ich mir den Alubalken geschnappt, geschaut wie ich die LEDs positioniere und die weissen und die RBGs verteile und habe alle nötigen Löcher (durch)gebohrt. Vier Löcher pro LED: zwei um die LED an sich festzuschrauben und zwei weitere um die Zuleitungen auf die Rückseite des Balkens zu führen. Da ich den Balken wiederum lackieren, den Wärmeübergang zwischen LED-Wärmeleitpaste-Alubalken aber nicht durch eine Lackschicht verschlechtern wollte, hab ich die Stellen abgeklebt und anschließend drei Lackschichten aufgesprüht.

Alubalken mit je vier Löchern pro LED (je zwei unter den Aufklebern). Die Kontaktstellen mit den Leuchtdioden sind abgeklebt und das ganze fertig zum lackieren.

Die LEDs werden mit ordentlicher Wärmeleitpaste und rostfreien Schrauben und Muttern fixiert (am besten alle +Pole auf die eine, alle -Pole auf die andere Seite). Vielleicht geht es auch mit Wärmeleitkleber oder Klebepads. Dann wird alles verkabelt und die Kabel werden an den LEDs verlötet. Ich hab Kabel mit 0.5mm² Querschnitt genommen. Das ist zwar überdimensioniert, es gab aber keine dünnere Silikonleitung.

Weisse, weisse mit Linse und RGB LEDs auf dem Alubalken mit Wärmeleitpaste verschraubt und fertig verlötet.

Die Platine hab ich mit vier 8mm hohen Abstandshaltern in die Mitte des Balkens geschraubt. Dann alles mit der Platine verbinden und das erste Mal feuern…juhu, funktioniert.

Das erste Mal buntes Licht. Die Idee mit den Petrischalen als Abdeckung für die LEDs hab ich später verworfen.

Jetzt jetzt musste ich den fertigen Alu-Leuchtbalken inklusive der LEDs noch irgendwie verkleiden und gegen die Feuchtigkeit schützen. Meine erste Idee, über jede LED jeweils eine Petrischale aus Glas zu kleben (siehe Bilder) hab ich verworfen. Das wäre zu frimellig, der Alubalken an sich läge immer noch frei und nach oben hin brauche ich ja auch eine Verkleidung um die Platine und die Lüfter zu verstecken. Also hab ich mir eine 3mm Plexiglasplatte besorgt und daraus einen Streifen geschnitten, der genau so breit ist wie der Alubalken, also 8cm. Die Seitenteile hab ich wiederum aus dem schwarzen Kunststoff geschnitten. Dann wurden auf jedes Seitenteil längs zwei Kunststoff-Winkelprofile (10mmx10mm) geklebt. Eines ganz unten um die Plexiglasplatte zu befestigen und eines etwa in halber Höhe um den Alubalken zu halten (diese waren geteilt, weil sie sonst mit den Schrauben welche die Platine halten kollidiert wären). Als Kunststoffkleber hab ich Tangit verwendet, der war noch da und stinkt extrem nach Lösungsmittel. Nachdem die Seitenteile trocken und die Plexiglasplatte eingeklebt war hab ich den Alubalken da rein geschoben und ihn mit Silikon an den mittleren Kunststoffprofilen „verklebt“. Dann noch Löcher für das Display, den USB Anschluss und das Kabel zum Netzgerät rein schneiden. Rechts und links an den Seiten wurden kleine Stücken angesetzt um das ganze komplett dicht zu bekommen. Zur Stabilisierung hab ich oben noch kleine Querverstrebungen eingeklebt.

Die Verkleidung für den Alubalken. Plexiglasplatte unten mit Kunststoff Winkelprofilen an den Seitenteilen aus schwarzem Kunststoff befestigt. Auf halber Höhe der Seitenteile ist je ein weiteres, geteiltes Winkelprofil verklebt.

Sicht von oben mit Platine, Verkabelung und Querverstrebungen.

Aus Sicht der Fische.

Als obere Abdeckung kommt wieder Plexiglas zum Einsatz (weil der schwarze Kunststoff alle war). Außerdem kann man so schön die Elektrik sehen. Rechts und links befinden sich Ausschnitte für die Lüfter (80mmx80mm) welche von unten an die Plexiglasplatte geschraubt sind und beim Aufsetzen der Abdeckung in dem Leuchtbalken verschwinden. Einer der Lüfter bläst rein, der andere wieder heraus, somit entsteht ein schöner Luftzug der auch an der Platine vorbei strömt. An die Plexiglasplatte kommen dann noch auf Gehrung gesägte 10mmx10mm Kunststoff-Winkelprofile, damit sind alle Kanten verdeckt und man kann die Abdeckung richtig draufstecken.

Die obere Plexiglasabdeckung des Leuchtbalkens. Auf diesem Bild fehlen noch die Winkelprofile an den Seiten und einige Schrauben an den Lüftern.

Die obere Plexiglasabdeckung des Leuchtbalkens. Auf diesem Bild fehlen noch die Winkelprofile an den Seiten und einige Schrauben an den Lüftern.

Leuchtbalken nach hinten geklappt.

Leuchtbalken nach hinten geklappt.

Nun fehlen nur noch die Abdeckplatten vor und hinter dem Leuchtbalken. Da der Kunststoff nicht sehr steif ist und ohne Auflage am Leuchtbalken einfach durchhängt (an der Vorder- und Hinterkante liegt er ja auf dem Rahmen auf), werden an den Leuchtbalken außen in der richtigen Höhe über die gesamte Länge noch einmal Kunststoff-Winkelprofile geklebt. Jaa, man hat das Gefühl die ganze Konstruktion besteht nur noch aus Winkelprofilen, es funktioniert aber sehr gut und der Meter Winkelprofil kostet 70 Cent! Noch ein Loch in die vordere Abdeckung und das wars. Mit der auf der CoolTWILED Seite verfügbaren Software lassen sich jetzt die verrücktesten Farbspielereien programmieren: Morgenrot, Abendrot, Mondlicht oder die tägliche Landung eines grünen UFOs. Es lassen sich Wolken simulieren und Gewitter (Häufigkeit, Dauer, Stärke), die Lüftergeschwindigkeiten einstellen und noch einige andere Dinge. Es gibt auch noch einen Temperatursensor für die Wassertemperatur. Den brauche ich aber nicht, ich verwende ein so genanntes Thermometer.

Tipps und was ich das nächste mal anders machen würde

Beim Hochklappen der vorderen Abdeckung lässt sich diese leider nicht fixieren und sie jedes mal zu entfernen ist nervig und nass. Wenn man drei kleine Magneten innen in die Leuchtbalkenverkleidung klebt und dasselbe nochmal innen an die vordere Abdeckung, dann halten diese Magneten die Abdeckung in Position wenn sie hochgeklappt ist. Das ist von außen nicht zu sehen und funktioniert gut.

Drei kleine NdFeB Magneten halten die vordere Abdeckung in Position.

Beim nächsten Mal würde ich den Rahmen auch aus Kunststoff-Profilen und nicht aus Alu bauen. Kunststoff ist leichter zu schneiden, Kunststoff mit Kunststoff klebt sich besser als Kunststoff mit Alu, man muss nix lackieren und steif genug wird das allemal.

Mein Alubalken von 1,4m Länge, 8cm Breite und 8mm Höhe hängt etwas durch. Beim nächsten mal nehme ich 10mm oder 12mm Stärke (nicht sicher ob das hilft). Dann wird es aber auch nochmal schwerer.

Da der Alubalken öfters nach hinten verschoben wird um im Becken zu hantieren hab ich kleine Kunststoffstreifen (geschnitten aus nem alten Plastikhefter) unten dran geklebt, damit nicht Alu auf Alu reibt und den Lack abkratzt.

Mein Netzkabel verläuft oberhalb der hinteren Abdeckung. Mich stört das nicht wirklich, aber es wäre sinnvoll es unterhalb, zusammen mit den Kabeln von Heizung und Filter zu verlegen.

Je flacher man die gesamte Konstruktion hinbekommt, desto cooler!

Und das wichtigste: Die Kühlleistung oder die Temperatur des Alubalkens. Brennen alle 10 LEDs volle Pulle wird es ohne Kühlung heiß bis sehr heiß und die LEDs dampfen vermutlich ab (bei komplett geschlossenem Leuchtbalken). Meine Fische wären dann aber auch alle blind. Wenn die weißen auf 60% und die RBG auf 10%-20% Leistung laufen, dann kann ich die Lüfter sogar ausschalten und das Alu wird nur handwarm!! Mir reichen die 60% weiß bei Weitem aus. Meine Lüfter sind im Moment eigentlich nur Schmuck und eine Vorkehrung für den Sommer, Ich bin mir aber fast sicher, dass bei moderater Leistung der Lüfter selbst die 100% aller LEDs kein Problem wären.

Kosten: zu hoch.
Nein, Moment! Die Beleuchtung geht gerade ganz sanft vom Abendrot zum Mondlicht über und jetzt zieht eine Wolke vor dem Mond vorbei. Es dunkelt leicht ab und kommt dann wieder. Die Fische leuchten wie Neon-Textmarker!
Kosten: angemessen.

Fragen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen.

Und hier noch einige Eindrücke der Farben.

Normale Beleuchtung tagsüber.

Rötlich.

Grünlich.

Grünlich.

Gelblich.

Gelblich.

Whoo, lila.

Whoo, lila.

Sehr blaues Mondlicht.

Neues Aquarium

Veröffentlicht: 17. Januar 2012 in aquarium
Schlagwörter:

Ich habe mir ein neues Becken zugelegt mit den Abmessungen 1.4×0.45×0.6 m (LxBxH). Anfertigen lassen und abgeholt habe ich es bei JeKo-Aquaristik in Leuna in der Nähe von Leipzig. Tolle Qualität zu einem unschlagbar günstigen Preis. Es steht jetzt schon seit ein paar Wochen in der Küche auf einem selbst gebauten Unterschrank. Der Bau der Abdeckung und der Beleuchtung hat jedoch noch eine ganze Weile in Anspruch genommen. Den Bau der Abdeckung werde ich ein einem extra Eintrag noch genau beschreiben. Vielleicht sag ich später auch noch was zum Unterschrank. Bodengrund ist Sand. Gefiltert wird über einen mobilen Hamburger Mattenfilter mit Siporaxfüllung (auch selbst gebaut nach diesem Vorbild) und einem zusätzlichen Eheim Aquaball mit Diffusor.

In dem Becken schwimmen im Moment 4/7 Cyprichromis leptosoma „Mpulungu“, deren 7 Jungtiere und ein paar übrig gebliebene Guppies. Drei von den Cypris haben aber schon wieder das Maul voller Junge. Noch diese Woche bekomme ich von Isabi sechs Xenotilapia papilio sunflower „Isanga“.

Küchenbecken

Meine neues Becken in der Küche

Pedelecs

Veröffentlicht: 6. September 2011 in fahrrad

Ahh, diese neuen Elektrofahrräder können einen ganz schön fertig machen. Die meisten Räder dieser Art bieten zwar ab 25 km/h keine Unterstützung mehr vom Elektromotor, bei reichlich Gegenwind kann es einem dann aber schonmal passieren, dass man von einer Oma überholt wird. Das ist hart und lässt sich nur durch kräftiges reintreten verhindern. Also los, lasst euch kein Akku für ein Bein vormachen und tretet gegen den Strom!

Aha, die oben genannten (siehe hier) waren wieder mal da und haben einen Weg gefunden die Pitlocksicherung am Sattel zu überlisten. Den Kratzspuren nach zu urteilen haben sie es zuerst mit der Zange probiert, aber am Ende ging es dann doch mit dem Bolzenschneider. Das war eine Schwachstelle, die mir noch nicht aufgefallen war. Da war sie weg die Sattelstütze inklusive Sattel.

Naja, der Herr gibt und der Herr nimmt.

 

Da war wohl genug Platz um den Bolzenschneider anzusetzen.

 

17jährige gegen Pitlock - 1:0